Levitra (Vardenafil)

Das Medikament Levitra

Levitra Medikamente enthalten den Wirkstoff Vardenafil. Dieser bekannte Wirkstoff wird zur intensiven Behandlung von Erektionsstörungen eingesetzt. Vardenafil wurde von der Firma Bayer entwickelt und gehört zu den selektiven Phosphodiesterasehemmern (PDE 5 Hemmer).

Anwendungsgebiete

Das Medikament Levitra wird bei Erektionsstörungen (erektile Dysfunktionen) aller Art angewendet. Die Ursachen für erektile Dysfunktionen sind vielfältig. So kann bei Männern über 50 Jahren Bluthochdruck oder Arteriosklerose ein Grund dafür sein, dass Impotenz auftritt. Erkrankungen wie Arteriosklerose werden häufig nicht rechtzeitig erkannt, daher kann das Auftreten von Erektionsstörungen ein wichtiger Warnhinweis für das Auftreten dieser Krankheit sein. Bei jüngeren Männern, vor allem bei Männern unter 35 Jahren, sind häufig psychische Störungen für Impotenzprobleme verantwortlich.

Wirkung des Medikaments

Bei der Behandlung von erektilen Dysfunktionen (Impotenz) wird der Wirkstoff Vardenafil eingesetzt. Dieser Wirkstoff ist ein PDE-5-Hemmer, der das Enzym Phosphodiesterase 5 blockiert. Dadurch verstärkt sich die Muskelentspannung und die Erektion hält länger an. Levitra wirkt nur bei bereits sexuell erregten Männern, kann aber keine Erektion möglich machen. Es hat keine luststeigernde Wirkung, sondern hilft nur, eine Erektion eine längere Zeit durchzuhalten, ohne dass der Schwellkörper wieder erschlafft.

Die Wirkung von Levitra erfogt in der Regel innerhalb von 45 Minuten und kann bis zu 5 Stunden anhalten.

Nebenwirkungen

Wichtige bekannte Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Schwindelgefühl sowie eine verstopfte Nase. Es können auch Sehstörungen auftreten sowie eine Überempfindlichkeit der Haut gegen Sonnenlicht. Magenschmerzen, Völlegefühl sowie Oberbauchschmerzen können nach einer Einnahme des Medikaments ebenfalls auftreten. Auch Bluthochdruck sowie eine unnatürliche Gesichtsrötung kann die Folge einer Medikamenteneinnahme sein. Die hier genannten Nebenwirkungen können eintreten, sie müssen allerdings nicht zwingend eintreten und Patienten berichten häufig auch von gar keinen Nebenwirkungen.

Gegenanzeigen

Das Medikament kann auch bei ordnungsgemäßem Gebrauch das Sehvermögen und das Reaktionsvermögen so weit verringern, dass eine aktive Teilnahme oder das aktive Bedienen von Maschinen nicht oder nur unter Einschränkungen möglich ist. Diese Verringerung des Reaktionsvermögens wird noch durch die Einnahme von Alkohol verstärkt.

Bei einer Erkrankung der Netzhaut des Auges sollte Levitra nicht eingenommen werden. Auch ist von der gleichzeitigen Einnahme weiterer potenzfördernder Medikamente dringend abzuraten. Frauen sowie Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sollten Levitra nicht einnehmen. Bei niedrigem Blutdruck ist Levitra kontraindiziert. Auch bei Nieren-, Leber- und Herzerkrankungen ist eine Einnahme – wenn überhaupt – nur unter sorgfältiger ärztlicher Kontrolle möglich.

Wechselwirkungen

Patienten, die bereits Medikamente gegen Herz- und Kreislauferkrankungen einnehmen, sollten wegen einer möglichen Verstärkung der Wirkung auf die Einnahme von Levitra verzichten. Bei einer Deformierung des Penis oder einer vorübergehenden Dauererektion sollte das Medikament nur unter strenger ärztlicher Aufsicht eingenommen werden. Einige Medikamente, die bei Infektionen eingenommen werden, können die Nebenwirkungen von Levitra verstärken. Auch hier ist ärztlicher Rat einzuholen.

Diese Fachinformation erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzt in keinem Fall den Besuch bei einem Arzt oder Apotheker. Es werden nur klinisch bedeutende Aspekte des Präparats erläutert. Die dargebotenen Informationen sind keine Empfehlungen und keine fachärztlichen Beratungen. Sie basieren auf einer vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) anerkannten Fachinformation. Vor Einnahme des Präparats ist in jedem Fall ein Besuch bei einem Facharzt notwendig.